Chronik

Erste Ständchen

1949

Erstmals nach dem zweiten Weltkrieg finden sich auf Betreiben von Johann Betz wieder Westheimer Musiker zusammen um Amerika-Auswanderer bei einem Heimatbesuch mit einem Ständchen zu begrüßen.

 

Westheimer Musiker spielen bei Primiz der Stettler-Söhne

1954/1960

Die Westheimer Stettler-Söhne Franz-Josef und Wolfgang feiern ihre Primiz. Westheimer Musiker spielen dazu unter der Leitung des Dirigenten Max Merkel aus Knetzgau.
 

Unregelmäßige Proben

1960 - 1965

In unregelmäßigen Abständen finden Musikproben in verschiedenen Westheimer Gaststätten unter Leitung des damaligen Bürgermeisters Oswald Beckert statt. Gelegentlich werden Ständchen zu besonderen Anlässen gespielt.
 

Gründung der "Westheimer Musikanten e.V."

1965

Musiker des Pfarrbereichs Westheim spielen zur Primiz von Siegfried Vogt. Bei den Proben zu dieser Feier wird beschlossen, zielstrebig den Aufbau einer Musikkapelle zu betreiben. Intensiver und planmäßiger als bisher werden im Nebenraum der Gaststätte Goldmann regelmäßige Musikproben durchgeführt. Die musikalische Leitung übernimmt Karl-Heinz Beckert der als Mitglied des Blasorchesters Sand viel Erfahrung und musikalisches Können einbringt und so in der Kapelle die Musizierfreude und das Engagement aufblühen lässt.

Das Jahr 1965 wird damit zu Gründungsjahr der heutigen „Westheimer Musikanten“

 

Intensive Proben und regelmäßige Feste

1966 - 1969

Die neu gegründete Kapelle kann durch intensive Probenarbeit ihre musikalische Leistungsfähigkeit schnell und deutlich steigern, spielt regelmäßig zu Vereinsfesten in Westheim und der näheren Umgebung und hält in Eigenregie Faschingsbälle ab. Die Proben finden ab 1968 in einem Umkleideraum der neu gebauten Westheimer Turnhalle statt.

 

Wahl einer ersten offiziellen Vorstandschaft

1970

Der bisher lose Zusammenschluss der Westheimer Musiker wird neu organisiert. In einer Generalversammlung am 21.08.1970 findet erstmals die Wahl einer offiziellen Vorstandschaft statt. Als 1.Vorstand und musikalischer Leiter wird Karl-Heinz Beckert bestätigt. Der planmäßige weitere Aufbau der „Musikkapelle Westheim“ und immer häufigere Auftritte machen größere Investitionen erforderlich. Aus den Erträgen der Auftritte werden einheitliche Musikerkleidung und eine erste Verstärkeranlage beschafft. In einem Kellerraum des neu gebauten Kindergartens kann die Kapelle einen festen Probenraum beziehen und dort auch die Ausstattung verwahren.

 

Unterhaltungsmusik als neue Aufgabe

1972

Nach einem Frühjahrskonzert, dass trotz hohen musikalischen Niveaus nicht den erwarteten Anklang bei der Bevölkerung fand, beschließt die Kapelle, nicht mehr die konzertante Blasmusik sondern überwiegend Unterhaltungsmusik als ihre Aufgabe zu sehen.

 

Neue Anschaffungen für Tanz- und Unterhaltungsmusik

1973

Durch die Anschaffung einer leistungsfähigen Verstärkeranlage sowie den Einsatz von Keyboard, Schlagzeug, E-Gitarre und E-Bass kann innerhalb der Blasmusikbesetzung eine Combo für moderne Tanz- und Unterhaltungsmusik eingerichtet werden. Zunehmend wird Gesang in das Repertoire eingebaut.

 Chronik 1 

 

Mitglied im nordbayerischen Musikbund und 10jähriges Bestehen

1976

Entsprechend der mit großem Erfolg eingeschlagenen musikalischen Neuausrichtung gibt sich die Musikkapelle Westheim den neuen Namen „Westheimer Musikanten“.

Die Kapelle wird Mitglied im nordbayerischen Musikbund. Am 19./20.Juni 1976 feiert der Verein sein 10-jähriges Bestehen in der damaligen Betonsteinfertigungshalle der Fa. Ackermann, verbunden mit der Ausrichtung des 2. Musikantentreffens der Großgemeinde Knetzgau.

 

Einrichtung einer Jugendgruppe

1977

Auf Initiative des Vorstandes Karl-Heinz Beckert wird innerhalb des Vereins eine Jugendgruppe eingerichtet, um durch gut ausgebildete Nachwuchsmusiker auch in Zukunft den Leistungstand der Kapelle halten zu können.

 

Inzwischen über 25 Auftritte pro Jahr

1978-80

Mit über 25 Auftritten pro Jahr in der näheren und inzwischen auch weiteren Umgebung (z.B. Bamberger Sandkerwa) setzt die Kapelle ihre in der Mitte der 70er Jahre eingeleitete Blütezeit fort.

 

750-Jahrfeier von Westheim & 7. Gemeindemusikfest

1981

Im Rahmen der 750-Jahrfeier von Westheim richten die Westheimer Musikanten das 7. Gemeindemusikfest aus.

 Chronik 2 

 

Nachwuchsarbeit trägt Früchte

1982

Die Nachwuchsarbeit der letzten Jahre trägt ihre Früchte. Durch Ausscheiden einiger Kapellenmitglieder entstandene Lücken können durch Nachwuchsmusiker aus den eigenen Reihen geschlossen werden.

 

Neue Tracht

1983

Zur Kirchweih stellen sich die Westheimer Musikanten in neuer Tracht vor: In Anlehnung an alte unterfränkische Trachten bestehend aus ockergelber Hose, roter Weste, dunkelblauer Jacke und schwarzem Dreispitz-Hut.

 

11. Gemeindemusikfest

1985

Das 11. Gemeindemusikfest der Großgemeinde Knetzgau wird von den Westheimer Musikanten ausgerichtet. Allgemeine Zustimmung erfährt die Entscheidung der Kapelle, das große Festzelt in der Dorfmitte auf dem ehemaligen Rathausplatz aufzustellen, um so zur Belebung des Ortskerns beizutragen.

 

Umzug der Proben in die renovierte Schule

1987

Die Kapelle kann nach der Renovierung des ehemaligen Westheimer Schulgebäudes dort ihren neuen Probenraum beziehen. Endlich ein ausreichend großer Raum für Musikproben und Versammlungen von 18 aktiven Musikern und für die Nachwuchsausbildung.

 

25-jähriges Vereinsjubiläum & 16. Gemeindemusikfest

1990

25-jähriges Vereinsjubiläum der Westheimer Musikanten. Vom 23.-25.Juni wird dieser Anlass gleichzeitig mit dem 16. Gemeindemusikfest im Festzelt auf dem Dorfplatz gebührend gefeiert. Nach dem prächtigen Festzug am Sonntag erfährt Karl-Heinz Beckert eine besondere Ehrung: Seit Gründung des Vereins hat er sich in 25 Jahren als Vereinsvorsitzender und Dirigent nicht nur um die Westheimer Musikanten, sondern gleichzeitig um seinen gesamten Heimatort Westheim in selbstloser Weise besonders verdient gemacht. Dafür verleiht ihm der 1.Bürgermeister Franz Hofmann die Bürgermedaille in Bronze.

 Chronik 3 

 

Neubesetzung der Vereinsleitung und neue Tracht

1991

Hartmut Fallenbacher wird 1. Vorstand der Westheimer Musikanten, Karl-Heinz Beckert bleibt vorerst musikalischer Leiter, übergibt diese Funktion aber im Laufe des Jahres an den neuen Dirigenten Lorenz Eirich. Im Rahmen der Partnerschaft der Gemeinde Knetzgau mit der Gemeinde Gleichamberg in Thüringen pflegen die Westheimer Musikanten partnerschaftliche Beziehungen zur Musikkapelle von Gleichamberg. Die Kapelle entscheidet sich für eine Änderung ihrer Tracht. Die langen ockergelben Hosen werden durch Kniebund-Lederhosen ersetzt.

 

21. Gemeindemusikfest & Ehrungen

1995

Die Westheimer Musikanten begrüßen ihre Gäste zum 21.Gemeindemusikfest. Vom Nordbayerischen Musikbund erhalten Ottmar Werner, Heinz Beckert und Edmund Ankenbrand die seltene Ehrung für 50 Jahre aktives Musizieren.

 

36. Gemeindemusikfest mit Public Viewing

2010

Anlässlich des 36. Gemeindemusikfestes wurde alle Spiele der FIFA-Weltmeisterschaft per Leinwand im Innenhof der ehemaligen Brauerei Mandel übertragen, was vor allem bei Spielen der deutschen Elf sehr gut von der Bevölkerung angenommen wurde.

Außerdem wurden 2010 erstmals Dirndl für die Damen angeschafft.

 

Lorenz Eirich übergibt das Dirigentenamt an Joachim Wendel

2011

Im Jahr 2011 legte Lorenz Eirich sein Amt als Dirigent nach über 20 Jahren nieder. Sein Nachfolger wurde Joachim Wendel.

 

50 Jahre Westheimer Musikanten & 41. Gemeindemusikfest

2015

In einem 3-tägigen Fest feierten die Westheimer Musikanten ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum in Verbindung mit dem 41. Gemeindemusikfest und dem Senioren-Dekanatstreffen. Bei teilweise über 40°C trugen die Los Pistoleros, die Abersfelder Musikanten sowie die Gemeindekapellen zur Unterhaltung bei.

 

Covid-Pandemie und die Musik

2020

Durch die Pandemie waren keine Auftritte, Feste oder Proben genehmigt. Als Solidaritätsbeitrag für die Pflegekräfte wurde an Sonntagen dennoch gemeinsam aus dem Fenster musiziert. Sobald kleine Zusammenkünfte wieder erlaubt waren, wurden in diesem Rahmen Einzelproben wieder erlaubt. Erst ab Mitte 2022 konnte schrittweise wieder der normale Vereinsbetrieb aufgenommen werden.

Chronik 4